Über unsere Rohstoffe:

Euch interessiert, wo die Zutaten für unsere leckeren Krunchys herkommen? Dann seid ihr hier richtig!

Wir geben euch einen Überblick über die wichtigsten Zutaten unseres Knuspermüslis, zeigen euch aus welchen Länder wir diese beziehen, auf was hier geachtet werden muss und zählen euch auch die wichtigsten Eigenschaften dieser Rohstoffe auf. Danach schmeckt das Krunchy noch viel besser. In unsere Knuspermüslis kommen nämlich nur gute Rohstoffe, damit ihr das beste Frühstück bekommt.

Die Barnhouse-Strategie beim Rohstoffeinkauf: So regional wie möglich, so global wie nötig.

Barnhouse hat sich von Anfang an dafür entschieden, nur vertrauenswürdige Quellen für Rohwaren zu verwenden. Unser Leitsatz beim Einkauf: So fern wie nötig, so regional wir möglich. Dabei versuchen wir immer eine regionale Alternative zu finden. Also kein Hafer aus Kanada, sondern aus Bayern - sogar aus der Region. Bei heimischer oder europäischer Herkunft ist dies in der Regel einfach. Rohstoffe wie zum Beispiel Kokos, Agavensirup oder Kakao müssen natürlich aus Übersee eingeführt werden.

Barnhouse hat sich zum Ziel gesetzt, dass für Barnhouse Produkte ausschließlich solche Rohwaren aus Risikoländern (entsprechend BSCI-Einstufung) verwendet werden, bei deren Erzeugung und Verarbeitung anerkannte Sozialstandards nachweislich eingehalten sind. Diese Standards umfassen unter anderem eine faire Bezahlung und geregelte Arbeitszeiten, die mindestens den gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes entsprechen. Weitere Punkte sind: keine Kinder- und Zwangsarbeit, keine Diskriminierung und der Schutz der Umwelt.

Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Lieferanten daran, dass die Sozialstandards in Projekten oder Betrieben in BSCI-Risikoländern eingehalten werden.


Unsere landwirtschaftlichen Zutaten sind alle bio - zu 100%!

Eu Biosiegel mit Öko KontrollstelleBarnhouse ist ein echter Bio-Produzent. Das Bedeutet:

  • Alle landwirtschaftlichen Zutaten sind 100% bio.
    Die EU-Rechtsvorschriften schreiben vor, dass grundsätzlich alle Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs aus dem ökologischen Landbau stammen müssen. Für bis zu fünf Prozent dieser Zutaten sind streng geregelte Ausnahmen möglich. Wir garantieren: Barnhouse verarbeitet zu 100% nur Bio-Zutaten.
    Ausnahme: Meersalz. Denn Salz gilt rechtlich als "Zutat nicht landwirtschaftlichen Ursprungs" und kann damit nicht biozertifiziert werden. Gleichwohl ist das von uns verwendete Meersalz naturrein getrocknet und frei von jeglichen Zusätzen (kein Jod, keine Trennmittel).
  • Wir produzieren selbst.
    Auch keine Selbstverständlichkeit mehr in Zeiten der Lohnproduktion: Unser Krunchy backen wir selbst - im eigenen Ofen.

 


Qualität pur! Bei uns kommen nur sorgfältig ausgewählte, natürliche Rohstoffe in die Tüte.

In vielen konventionellen Produkten findet sich ein ganzes Sammelsurium von Hilfsmitteln. Da gibt es Aromen für den Geschmack, Farbstoffe für das appetitliche Aussehen und Stärke für die gewünschte Beschaffenheit. Mit natürlichen Lebensmitteln hat das alles nichts mehr zu tun.

Hilfsstoffe, die eine kostengünstigere oder einfachere Produktion ermöglichen, lehnen wir kategorisch ab. Hier setzen wir lieber unsere Erfahrung und unser Wissen ein. Wir passen unsere Rezepturen nicht der Produktion an, sondern genau umgekehrt!

Barnhouse Produkte werden aus natürlichen Rohstoffen gebacken, ganz so, wie ihr es selbst zuhause in eurem Ofen auch könntet - nur in größerem Stil. Und das wird auch so bleiben.

Getreide

Hafer und Dinkel | Bio-Getreide – Das Herz unserer Krunchys

Wir backen unser Knuspermüsli aus wertvollen Hafervollkorn- und Dinkelvollkorn-Flocken, die wir hauptsächlich von einer sehr traditionsreichen Mühle in Süddeutschland beziehen. Die Naturkornmühle PrimaVera hat wie Barnhouse ihren Sitz im oberbayerischen Mühldorf am Inn und begleitet uns nun schon seit sehr vielen Jahren.

Seit der Ernte 2015 beziehen wir einen Teil unseres Getreides aus unserem eigenen Regional-Projekt. Gemeinsam mit über 80 Partner-Landwirten haben wir eine Liefergemeinschaft gegründet und können 100% unserer Krunchys mit regionalem Hafer- und Dinkelflocken unserer Partner-Landwirte backen.
Unter dem regionalen Hafer befindet sich auch der weltweit erste Spelzhafer aus rein ökologischer Züchtung – SinaBa. Ein Projekt, das wir auch gemeinsam mit unseren Partnern umgesetzt haben. Bei unserem Regional-Projekt geht es jedoch um weit mehr als nur um regional erzeugtes Getreide und faire Preise für die Landwirte. Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe entstanden, die stetig wächst und sich gemeinsam für gute Dinge rund um den Öko-Landbau einsetzt. Lebendige Felder, auf denen nicht nur Hafer und Dinkel angebaut wird, sondern auch Ackerwildkräuter, sind nur eines von vielen Projekten. Zusammen wollen wir die Artenvielfalt fördern und gleichzeitig die Bodenqualität verbessern.

Naturkornmühle Primavera, Mühldorf

Produktsicherheit und Rückverfolgbarkeit definieren die Qualität des Getreides, das wir von PrimaVera beziehen. Die Qualitätssicherung beginnt dabei bereits auf dem Feld. Die intensive Betreuung der Landwirte, die Absicherung der Lagerung und des Transportes stellen eine einzigartige Qualitäts- und Herkunftsgarantie dar.

Der direkte Kontakt, die Beratungsleistung, aber auch die Überprüfung der Qualitätsanforderungen führen zu einer offenen, vertrauensvollen und langjährigen Partnerschaft mit den Landwirten. 1988 entstand die PrimaVera Naturkorn Mühle durch die Zusammenlegung der beiden Handwerksmühlen Löffl+Holzner (Stepfenmühle in Dorfen) und der Kobler Mühle (Sägmühle in Tann).Von der Sägmühle in Tann gibt es erste Aufzeichnungen aus dem 17. Jahrhundert, die Stepfenmühle in Dorfen wurde erstmals 1481 urkundlich erwähnt. Diese Jahrhundertealte Tradition fortzuführen war das erklärte Ziel der beiden Müller Holzner und Kobler. 1990 wurde die ehemalige Walzmühle in Mühldorf erworben und aufwändig modernisiert.

Kleine Warenkunde Hafer

Hafer ist eine Pflanzengattung in der Familie der Süßgräser. Er unterscheidet sich im Vergleich zu anderen Getreidearten in der Form des Fruchtstandes. Dieser wird beim Hafer als Rispe und nicht als Ähre ausgebildet. Hafer wird zum großen Teil als Sommergetreide im zeitigen Frühjahr gesät. Er gilt als Gesundungsfrucht, da sich in ihm viele Getreideschädlinge nicht vermehren.

Hafer gehört zu den „jüngeren“ Getreidearten und wird seit der Bronzezeit kultiviert. Vor allem die Germanen schätzten den Hafer, der gut in kühl-feuchtem Klima gedeiht. So gehörte Hafergrütze und Haferbrei (Porridge) Jahrhunderte lang zur Ernährung Mittel- und Westeuropas. Heute ist  das Haferflockenmüsli an ihre Stelle getreten.

“Hafer ist ein einzigartiges Konzentrat an Nähr- und Heilstoffen, so reich, so stark, so belebend. Er spendet Wärme und Energie wie kaum ein anderes Getreide!”, schreibt Ingeborg Münzing-Ruef in ihrem wunderbaren Kursbuch der gesunden Ernährung. Mit 100g Haferflocken kann schon der Tagesbedarf an sechs der acht lebenswichtigen (“essentiellen”) Aminosäuren gedeckt werden – zusammen mit Milch ist das Eiweißangebot komplett. Hafer enthält einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, allen voran Linolsäure, die Herz und Gefäße schützt. Das wertvolle Vitamin B1, Thiamin, ist nicht nur in hohem Maße vertreten, es bleibt auch bei der Herstellung von Flocken zu 80 % erhalten. Kein Wunder also, dass wir unser Krunchy aus diesem Schatz der Natur backen!

Kleine Warenkunde Dinkel

Dinkel ist ein sehr altes Getreide, das erst in den letzten 20 bis 30 Jahren – vor allem durch die Bio-Szene – wiederentdeckt wurde. Die mittelalterliche Heilkundlerin Hildegard von Bingen nannte schon im 11. Jahrhundert 17 Vorzüge dieses Getreides. Heute sind viele der von ihr genannten Wirkungen wissenschaftlich belegt.

Als unverfälschtes Urgetreide besitzt Dinkel einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, Spurenelementen und Vitalstoffen wie hochwertige Eiweiße und komplexe Kohlenhydrate. Er ist reich an den Vitaminen A, E, B1, B2 und Niacin. Mit einem hohen Gehalt an Kieselsäure regt er das Denkvermögen an. Zudem enthält Dinkel viele Aminosäuren, die im Körper die Produktion heiter stimmender Hormone anregen.

Zucker

Herkunft

Rohrzucker wird aus dem Zuckerrohr gewonnen, welches in warmen Klimazonen angebaut wird. So kommt der von uns verwendete Zucker schwerpunktmäßig aus Südamerika, doch auch Asien und Afrika kommen in Frage. Voraussetzung für alle Hersteller, von denen wir Rohstoffe beziehen: die Einhaltung der Sozialstandards.

Während Rohrzucker lange Zeit im Bio-Bereich bevorzugt verwendet wurde, wird hier allmählich der lang eher verschmähte Rübenzucker immer beliebter. Dieser wurde hierzulande bislang nicht oder kaum in Bio-Qualität angebaut, doch dies hat sich nun geändert. Statt Rohrzucker aus Übersee zu importieren, findet hier gerade ein Umdenken statt und heimischer Rübenzucker in Bio-Qualität wird immer beliebter.

Rübenzucker wird übrigens aus der Zuckerrübe gewonnen, welche auch in Deutschland mit langer Tradition angebaut wird. Von dort kommt auch der Rübenzucker, den wir unter anderem in Krunchy Erdbeere und unseren Joys verwenden. Aktuell arbeiten wir auch daran Rübenzucker aus bayerischen Rüben zu gewinnen. Damit unsere Krunchys noch regionaler werden!

Kleine Warenkunde Zucker

Vollrohrzucker ist unraffinierter Zucker. Gewonnen wird er aus dem Saft des Zuckerrohrs. Der Saft wird gefiltert und eingedickt, anschließend dann getrocknet und gemahlen. Abhängig vom Grad der Klärung ist dieser Zucker grau bis kräftig braun. Vollrohrzucker hat einen charakteristischen, karamelligen Eigengeschmack und besteht zu 95 % aus Saccharose und anderen Zuckerarten. Aufgrund der Herstellungsweise enthält Vollrohrzucker Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.

Rohrohrzucker ist ein heller Zucker. Der ausgepresste Zuckerrohrsaft wird eingedickt und mit Zuckerkristallen geimpft. Dadurch bilden sich Zuckerkristalle, die noch braun sind, da Melasse anhaftet. Die Zuckerkristalle werden mit Wasser gewaschen, zentrifugiert und getrocknet. Es entsteht der helle Rohrohrzucker.

Rübenzucker wird hingegen aus Zuckerrüben gewonnen. Dafür werden die Rüben zerkleinert und gekocht, der daraus gewonnene Rübensaft wird anschließend gereinigt und mithilfe Dampfes auskristallisiert. Das Ergebnis ist weißer Zucker, der sich geschmacklich vom Rohrohrzucker nicht wirklich unterscheidet.

Reissirup

Herkunft

Reis hat seinen Ursprung im asiatischen Raum, wo er noch heute in großen Mengen angebaut wird. So kommt der Reis für unseren Reissirup, der unter anderem in unseren Krunchy Purs enthalten ist, aus Asien. Der Sirup wird jedoch in Belgien hergestellt.

Kleine Warenkunde Reissirup

Reissirup gehört zu den ältesten Süßungsmitteln und ist für viele Kunden eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Zucker. Seine Herstellung ist dabei relativ einfach. Der geerntete Reis wird erst gemahlen. Das daraus entstandene Reismehl wird mit Wasser gekocht. Die Zugabe von Enzymen –  man spricht hier von Fermentierung – bewirkt eine Aufspaltung der Reisstärke in Zuckerstoffe. Nach dem Filtern wird die Flüssigkeit zu einem Sirup eingedickt.

Reissirup hat eine milde Süße und verleiht unseren Krunchy Purs ihren feinen und puren Geschmack.

Tapiokasirup

Herkunft

Hergestellt wird unser Tapiokasirup in Belgien. Die Maniokwurzel, aus welcher der Sirup erzeugt wird, wird in Asien ökologisch angebaut.

Kleine Warenkunde Tapiokasirup

Tapiokasirup gehört zu den alternativen Süßungsarten und wird aus der exotischen Maniokwurzel gewonnen, welche in tropischen Regionen in Südamerika, Afrika und Asien angebaut wird. Für die Herstellung von Tapiokasirup werden die stärkehaltigen Wurzelknollen verwendet. Der Sirup hat kaum einen Eigengeschmack, ist frei von Fructose und kann auch als veganer Honigersatz verwendet werden.

Sonnenblumenöl

Herkunft

Es wird vermutet, dass die Spanier Anfang des 16. Jahrhunderts die Sonnenblume aus Amerika nach Europa brachten. Heute wird die Pflanze vor allem in Europa und Russland für die Ölgewinnung angebaut.

Kleine Warenkunde Sonnenblumenöl

Für die Herstellung des Sonnenblumenöls benötigt man die Kerne der Sonnenblume. Dabei enthält eine Sonnenblume bis zu 2.000 Kerne. Gewonnen wird das Öl durch Kaltpressung und Raffination. Das Öl enthält viele ungesättigte Fettsäuren und ist reich an Linolsäure, Lezithin und Vitamin E.

Seit Oktober 2019 backen wir alle unsere Krunchys mit Sonnenblumenöl aus Europa.

Haselnüsse

Herkunft

Hauptanbaugebiet der Haselnuss, die übrigens an einem bis zu fünf Meter groß werdenden Strauch wächst, sind die Mittelmeerländer aufgrund ihres warmen und feuchten Klimas. So erhalten wir unter anderem aus der Türkei und Aserbaidschan ganze geröstete Haselnüsse, welche wir selbst frisch hacken, um euch das beste Aroma der Nüsse gewährleisten zu können.  Überzeugt euch mit unserem Krunchy Joy Nuss oder Krunchy Zartbitter Nuss selbst vom knackig-nussigen Geschmack.

Kleine Warenkunde Haselnuss

Haselnüsse enthalten viele verschiedene pflanzliche Öle, zudem hochwertiges Eiweiß und wichtige Vitamine und Mineralstoffe. So wundert es kaum einen, dass die Haselnuss schon seit vielen Jahren als „Nervennahrung“ bezeichnet wird, stärkt sie doch das Gedächtnis und die Nervenfunktionen. Wie könnte man also besser in eine Tag starten als mit einem Krunchy?

Früchte & Beeren

Herkunft

Ob nun unser Krunchy Erdbeere oder Pur Waldbeere – sie alle haben eines gemeinsam: gefriergetrocknete Früchte in bester Qualität. Diese werden im Ursprungsland gefroren und in Europa anschließend gefriergetrocknet. Daneben findet ihr in unseren Krunchys jedoch auch getrocknete Früchte, wie in unserem Krunchy Apfel-Zimt. Neben Äpfeln verwenden wir auch Rosinen und Cranberries in getrockneter Form.

Kleine Warenkunde Früchte & Beeren

Alle Beeren und Früchte (mit Ausnahme der Cranberries, Äpfel und Rosinen), die wir verwenden, sind gefriergetrocknet. Durch das schonende Verfahren bleibt sowohl das intensive Aroma als auch die natürliche Farbe enthalten. Zudem kommen keine Zusatzstoffe zum Einsatz. Doch wie werden die Früchte gefriergetrocknet?

Direkt nach der Ernte werden die Beeren tiefgekühlt und anschließend in einen Vakuumbehälter gefüllt. Dort wird den Früchten bei geringer Temperatur und über Stunden hinweg das Wasser entzogen. Dadurch schrumpfen die Früchte, die Inhaltsstoffe der frischen Früchte bleiben jedoch enthalten. Farbe, Geschmack und Aroma sind dabei so intensiv, dass man keine zusätzlichen Geschmacks-, Aroma- und Farbverstärker benötigt.

Wir können mit Stolz sagen, dass unsere Knuspermüslis für ihre guten Früchte bekannt sind. Hier achten wir auf gute Qualität – auch wenn wir hierfür etwas mehr Geld ausgeben müssen. Am Ende zahlt es sich aus, denn mit jedem Bissen Krunchy habt ihr die köstliche Frische der Früchte und Beeren dabei.

Blaumohn

Herkunft

Blaumohn, der nicht mit dem roten Klatschmohn zu verwechseln ist, zählt zu unseren ältesten Kulturpflanzen. Bis in die 1940er Jahre wurde er in Bayern von vielen Landwirten aktiv angebaut. Aufgrund strengerer Auflagen verschwand ab den 1950ern diese wunderschöne, von weiß über violett bis rot blühende Pflanze, komplett aus dem Landschaftsbild.

Im Naturpark Steinwald in Nordbayern wurde vor einigen Jahren wieder pionierhaft mit dem Anbau von Bio-Mohn begonnen. Der Mohn in Krunchy Joy Mohn-Orange und Krunchy Joy Mohn-Erdbeere-Zitrone stammt hauptsächlich von dortigen Bio-Landbetrieben, die nun gemeinsam versuchen, die historische Kulturpflanze Mohn in Bayern wieder zu etablieren. In Fällen, in denen die Ernte der Biobetriebe im Naturpark Steinwald nicht ausreicht, ergänzen wir diese mit Mohn aus Österreich. Mohn aus Asien kommt bei uns keinesfalls in unser Krunchy.

Kleine Warenkunde Blaumohn

Die Blaumohnpflanze blüht nur wenige Tage und bildet kurz danach eine große, grüne und pralle Kapsel, in der sich die kleinen Samenkörner befinden. Pro Kapsel befinden sich mehrere tausende Blaumohnsamen, die in manchen Ländern sogar noch mit der Hand geerntet werden.

Im Gegensatz zu anderen Pflanzen sieht man beim Blaumohn nicht, wann dieser reif ist. Jedoch kann man dies hören. Beim Schütteln der Kapsel muss der Mohn wahrnehmbar rascheln, dann ist er erntereif. Sein Geschmack ist übrigens leicht nussig und harmoniert gerade in unseren Krunchy Joys perfekt mit der Frische des Zitronen- und Orangenöls.

Kakao

Herkunft

Das Kakaopulver, das wir unter anderem für unser Krunchy Joy Cocoa verwenden, stammt von Kakaobohnen aus Südamerika. Wir verwenden hauptsächlich Kakao aus der dominikanischen Republik, wo die wichtigste Zutat von Schokolade fair gehandelt wird. Auch hier achten wir sehr darauf, nur mit Importeuren zusammenzuarbeiten, die die Sozialstandards des jeweiligen Landes einhalten.

Kleine Warenkunde Kakao

Kakao ist der wichtigste Grundstoff für die Herstellung von Schokolade. Die Kakaobohnen, die in den Früchten des Kakaobaums enthalten sind, weisen aber noch nicht den typisch schokoladigen Geschmack auf. Dies hängt damit zusammen, dass die unfermentierten Bohnen noch einen relativ hohen Gehalt an Bitterstoffen haben.

Die Kakaofrüchte werden nach der Ernte geöffnet, wodurch das Fruchtfleisch zu gären beginnt. Hierbei entsteht Alkohol, der die Keimung der Samen (=Kakaobohnen) stoppt, die Bitterstoffe gehen teilweise verloren. Während dieser etwa zehn Tage dauernden Fermentation entwickeln die Bohnen ihre typischen Geschmacks- und Aromastoffe sowie ihre Farbe. Anschließend werden die Kakaobohnen getrocknet und zunächst zu Kakaomasse und später zu Kakaobutter und Kakaopulver weiterverarbeitet. Bei der hellgelben Kakaobutter handelt es sich um ein aus der Masse gepresstes Fett. Das Kakaopulver wird aus dem übrig gebliebenen Presskuchen gewonnen.

Im Kakao stecken neben dem hohen Fettanteil eine Menge verschiedener und teils wertvoller Inhaltsstoffe auf – geschätzt werden 300 verschiedenen Substanzen. Gemeinhin bekannt sind die Stoffe Theobromin, Serotonin und Dopamin, die eine stimmungsaufhellende Wirkung hervorrufen, weshalb der Satz “Schoko Krunchy macht glücklich” durchaus seine Berechtigung hat.

Kokos

Herkunft

Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme und wird hauptsächlich in Südamerika und Südostasien angebaut. Wir beziehen unser Kokos in der Regel aus dem südostasiatischen Raum, zum Beispiel aus Sri Lanka oder den Philippinen. Hier achten wir natürlich darauf, dass die Sozialstandards in den jeweiligen Ländern eingehalten werden.

Zu uns und in euer Krunchy kommt die Kokosnuss in Form von Kokosraspel – wie in unserem Krunchy Dinkel – oder als sogenannte Kokos-Smiles (Scheiben in der Form eine Lächelns). Letztere findet ihr in unserem Krunchy Christmas und vielleicht bringen sie den einen oder anderen von euch von nun an auch zum Lächeln.

Kleine Warenkunde Kokos

Die Kokosnuss ist nicht, wie ihr Name vermuten lässt, eine Nuss, sondern gehört eigentlich zu den einsamigen Steinfrüchten. Sie wächst auf der Kokospalme und wird dort von sogenannten Palmkletterern abgetrennt. Geerntet wird dabei eine große, grüne Frucht, die erst nach dem Entfernen der faserigen Schichten das Aussehen erhält, das wir kennen. Hierbei handelt es sich um den Kern, in welchem sich wiederum das weiße Fruchtfleisch und, in einem Hohlraum, das Kokoswasser befindet.

Die Kokosnuss ist reich an wertvollen Fetten und weist einen hohen Eiweiß- und Vitamingehalt auf, weshalb sie in ihren Ursprungsländern auch als „Baum des Lebens“ bezeichnet wird.

Cashews

Herkunft

Cashewkerne stammen ursprünglich aus Südamerika. Heute baut man sie hauptsächlich in Asien, Ostafrika und Brasilien an.

Kleine Warenkunde Cashew

Auf dem Cashewbaum wachsen nicht nur die Cashewnüsse, sondern auch Cashew-Äpfel. Betrachtet man diese genauer, sieht man, dass die Cashew-Äpfel nur die Verdickungen des Fruchtstiels sind. Dennoch werden sie vor allem in Brasilien für das Herstellen von Saft und Konfitüre verwendet. Die eigentliche Frucht ist also die Cashewnuss.

Um an deren Samen zu kommen, muss man die komplette Nuss erst einmal rösten, um anschließend die Schale besser knacken zu können. Der Samen davon sind die uns bekannten Cashews, welche ihr im Krunchy Amaranth Dinkel-Nuss genießen könnt.

Übrigens sind Cashews aus botanischer Sicht eigentlich gar keine Nüsse. Wir schließen uns aber hier dem allgemeinen Sprachgebrauch an.

Mandeln

Herkunft

Der Mandelbaum stammt ursprünglich aus Asien, wird heutzutage jedoch hauptsächlich in Spanien, Italien und Kalifornien angebaut. Die von uns verwendeten Mandeln stammen dabei aus den beiden europäischen Ländern.

Kleine Warenkunde Mandeln

Mandeln sind kleine Superfoods und gehören zum Steinobst. In ihnen stecken knapp 20 Prozent Eiweiß und sie bestehen mehr als zur Hälfte aus hochwertigem Fett, weshalb sie auch super als kleiner Snack dienen. Bei uns findet ihr Mandeln im Krunchy Amaranth Dinkel-Nuss. 

Schokolade

Herkunft

Wer liebt sie nicht? Schokolade! So wundert es uns auch nicht, dass die Mayas den Kakaobaum als göttliche Pflanze verehrt haben. Aus dem berauschenden Getränk der Mayas wurde später der süße Kakao und daraus dann im 19. Jahrhundert Schokolade. Der Kakao und Zucker stammt auch heute noch größtenteils aus Südamerika, die Verarbeitung und letztendlich die Herstellung der guten Barnhouse-Schokolade findet jedoch in Deutschland statt.

Das Vollmilchpulver, das für die Herstellung von Milchschokolade benötigt wird, stammt in unserem Fall aus Europa.

Kleine Warenkunde Schokolade

Die wesentliche Zutat für Schokolade ist Kakao. Beim Mahlen der Kakaobohnen entsteht eine zähflüssige Masse. Presst man diese weiter, teilt sich die Masse in Kakaobutter und dem sogenannten Presskuchen auf. Letzter wird zu Kakaopulver verarbeitet.

Schokolade selbst wird direkt aus der Kakaomasse hergestellt oder aus Kakaobutter und Kakaopulver. Hier kommt es immer auf die Sorte an, den Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Grundsätzlich gibt es vier verschiedenen Sorten:

  • Bitterschokolade enthält mindestens 70 Prozent Kakao.
  • Zartbitterschokolade enthält zwischen 55 und 70 Prozent Kakao
  • Vollmilchschokolade enthält neben Kakao auch Kakaobutter, Zucker und Milchbestandteile, wie Vollmilchpulver
  • Weiße Schokolade wird aus der Kakaobutter hergestellt. Hinzu kommen noch Zucker, Vanille und Milchbestandteile

Ihr habt jetzt richtig Lust auf Schokolade bekommen? Dann solltet ihr unbedingt unser Krunchy Schoko probieren. Man sagt nicht umsonst: Schokolade macht glücklich 😉

Honig

Herkunft

Wir backen unser Krunchy Honig seit über 40 Jahren mit dieser Zutat. Wir beziehen den Honig hauptsächlich aus Süd- und Mittelamerika.

Kleine Warenkunde Honig

Bio-Honig ist ein reines Naturprodukt. Bienen produzieren ihn, um Vorräte für den Winter zu haben und sammeln dafür Blütennektar, der nach mehreren Schritten in Waben gelagert wird. Sobald der Honig trocken genug ist, verschließen sie die Wabe mit Wachs.

Der Imker entnimmt anschließend dem Bienenstock die Rahmen mit den honiggefüllten Waben. Im Anschluss kann der Honig herausgeschleudert und verwendet werden.

Doch was unterscheidet Bio-Honig nun von konventionellem Honig? Zum einen gibt es bestimmte Anforderungen zum Standort der Bienenhäuser. Damit möglichst keine Pestizidspuren oder gentechnisch veränderte Pollen in den Honig gelangen, muss  das Bienenhaus an einem Ort aufgestellt werden, in dessen Umkreis von drei Kilometern überwiegend ökologische Kulturpflanzen vorkommen.

Zum anderen gibt es Vorschriften zu den Haltungsbedingungen der Bienen. So muss der Bienenkasten aus rein natürlichem Material bestehen und das Bienenwachs für die Mittelwände aus ökologischer Produktion stammen. Das Beschneiden der Flügel der Bienenkönigin ist verboten, genauso wie die Nutzung von Waben zur Honiggewinnung, wenn diese Brut enthalten.

Bei uns findet ihr Honig in unserem Ur-Krunchy, dem Krunchy Honig.