Getreide

Hafer und Dinkel | Bio-Getreide – Das Herz unserer Krunchys

Wir backen unser Knuspermüsli aus wertvollen Hafervollkorn- und Dinkelvollkorn-Flocken, die wir hauptsächlich von einer sehr traditionsreichen Mühle in Süddeutschland beziehen. Die Naturkornmühle PrimaVera hat wie Barnhouse ihren Sitz im oberbayerischen Mühldorf am Inn und begleitet uns nun schon seit sehr vielen Jahren.

Seit der Ernte 2015 beziehen wir einen Teil unseres Getreides aus unserem eigenen Regional-Projekt. Gemeinsam mit 66 Partner-Landwirten haben wir eine Liefergemeinschaft gegründet und können aktuell bereits 85% unserer Krunchys mit regionalem Hafer und Dinkel unserer Partner-Landwirte backen. Mit der Ernte 2020 sollen endlich die 100% erreicht werden. 

Unter dem regionalen Hafer befindet sich auch der weltweit erste Spelzhafer aus rein ökologischer Züchtung – SinaBa. Ein Projekt, das wir auch gemeinsam mit unseren Partnern umgesetzt haben.

Bei unserem Regional-Projekt geht es jedoch um weit mehr als nur um regional erzeugtes Getreide und faire Preise für die Landwirte. Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe entstanden, die stetig wächst und sich gemeinsam für gute Dinge rund um den Öko-Landbau einsetzt. Lebendige Felder, auf denen nicht nur Hafer und Dinkel angebaut wird, sondern auch Ackerwildkräuter, sind nur eines von vielen Projekten. Zusammen wollen wir die Artenvielfalt fördern und gleichzeitig die Bodenqualität verbessern.


Naturkornmühle Primavera, Mühldorf

Produktsicherheit und Rückverfolgbarkeit definieren die Qualität des Getreides, das wir von PrimaVera beziehen. Die Qualitätssicherung beginnt dabei bereits auf dem Feld. Die intensive Betreuung der Landwirte, die Absicherung der Lagerung und des Transportes stellen eine einzigartige Qualitäts- und Herkunftsgarantie dar.

Der direkte Kontakt, die Beratungsleistung, aber auch die Überprüfung der Qualitätsanforderungen führen zu einer offenen, vertrauensvollen und langjährigen Partnerschaft mit den Landwirten. 1988 entstand die PrimaVera Naturkorn Mühle durch die Zusammenlegung der beiden Handwerksmühlen Löffl+Holzner (Stepfenmühle in Dorfen) und der Kobler Mühle (Sägmühle in Tann).

Von der Sägmühle in Tann gibt es erste Aufzeichnungen aus dem 17. Jahrhundert, die Stepfenmühle in Dorfen wurde erstmals 1481 urkundlich erwähnt. Diese Jahrhundertealte Tradition fortzuführen war das erklärte Ziel der beiden Müller Holzner und Kobler. 1990 wurde die ehemalige Walzmühle in Mühldorf erworben und aufwändig modernisiert.


Kleine Warenkunde 

Hafer

Hafer ist eine Pflanzengattung in der Familie der Süßgräser. Er unterscheidet sich im Vergleich zu anderen Getreidearten in der Form des Fruchtstandes. Dieser wird beim Hafer als Rispe und nicht als Ähre ausgebildet. Hafer wird zum großen Teil als Sommergetreide im zeitigen Frühjahr gesät. Er gilt als Gesundungsfrucht, da sich in ihm viele Getreideschädlinge nicht vermehren.

Hafer gehört zu den „jüngeren“ Getreidearten und wird seit der Bronzezeit kultiviert. Vor allem die Germanen schätzten den Hafer, der gut in kühl-feuchtem Klima gedeiht. So gehörte Hafergrütze und Haferbrei (Porridge) Jahrhunderte lang zur Ernährung Mittel- und Westeuropas. Heute ist  das Haferflockenmüsli an ihre Stelle getreten.

“Hafer ist ein einzigartiges Konzentrat an Nähr- und Heilstoffen, so reich, so stark, so belebend. Er spendet Wärme und Energie wie kaum ein anderes Getreide!”, schreibt Ingeborg Münzing-Ruef in ihrem wunderbaren Kursbuch der gesunden Ernährung. Mit 100g Haferflocken kann schon der Tagesbedarf an sechs der acht lebenswichtigen (“essentiellen”) Aminosäuren gedeckt werden – zusammen mit Milch ist das Eiweißangebot komplett. Hafer enthält einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, allen voran Linolsäure, die Herz und Gefäße schützt. Das wertvolle Vitamin B1, Thiamin, ist nicht nur in hohem Maße vertreten, es bleibt auch bei der Herstellung von Flocken zu 80 % erhalten. Kein Wunder also, dass wir unser Krunchy aus diesem Schatz der Natur backen!

Dinkel

Dinkel ist ein sehr altes Getreide, das erst in den letzten 20 bis 30 Jahren – vor allem durch die Bio-Szene – wiederentdeckt wurde. Die mittelalterliche Heilkundlerin Hildegard von Bingen nannte schon im 11. Jahrhundert 17 Vorzüge dieses Getreides. Heute sind viele der von ihr genannten Wirkungen wissenschaftlich belegt.

Als unverfälschtes Urgetreide besitzt Dinkel einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, Spurenelementen und Vitalstoffen wie hochwertige Eiweiße und komplexe Kohlenhydrate. Er ist reich an den Vitaminen A, E, B1, B2 und Niacin. Mit einem hohen Gehalt an Kieselsäure regt er das Denkvermögen an. Zudem enthält Dinkel viele Aminosäuren, die im Körper die Produktion heiter stimmender Hormone anregen.

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