Familie Lex – Bockhorn

Der 150 ha große Pointnerhof ist schon seit vielen Jahrhunderten im Besitz von Familie Lex und wird von dieser seit mehreren Generationen im Vollerwerb geführt. Unterstützt werden sie dabei von einigen Mitarbeitern, doch auch Auszubildende und Praktikanten beschäftigen sie.

Das wird auf dem Biohof Lex angebaut

„Vieles…. Saatgutvermehrungen, Wildblumen, alte Getreidesorten, glutenfreie Getreidearten und alles was interessant und schwierig ist“, erklärt uns Bernadette, die den Hof gemeinsam mit ihren Eltern und Schwester Raphaela führt.

Doch auch besondere Kulturen wie Hirse, Hanf und Buchweizen findet man auf dem Hof, der bereits 1980 auf bio umgestellt wurde. Beim Anbau achten die Naturland-Bauern dabei stets auch einen guten Bodenaufbau, Biodiversität und Mischkulturen.

Neben dem Anbau diverser Getreidesorten halten Bernadette und ihre Familie auch noch 400 Legehennen. Zudem steht auf dem Hof eine eigene Mühle und ein kleiner Hofladen, in dem sie ihre Produkte verkaufen. Mehr Infos dazu findet ihr auch auf der Webseite des Hofes: www.biohof-lex.de

Wieso die Umstellung auf bio?

„Ja mei, langweilig wird’s gar nie… Obwohl’s an Haufen Arbeit ist, ist es halt auch Freiheit und Unabhängigkeit…. Einen Betrieb kann man ja in so vielerlei Richtungen entwickeln….“,  erklärt uns Bernadette.

Und auch die Partnerschaft mit Barnhouse findet sie super: „Tolles Projekt; tolle Produkte, die wir auch gern im Hofladen verkaufen; schön ist für jeden Landwirt einen verlässlichen Partner zu haben“. Und das können wir nur an alle Landwirte zurückgeben, denn ohne euren Hafer und Dinkel könnten wir bestimmt nicht so ein tolles und gutes Produkt ehrstellen 🙂


Barnhouse Hafer-Aussaattag 2019 auf dem Biohof Lex

Im April 2019 veranstalteten wir bei Familie Lex unseren alljährlichen Hafer-Aussaattag. Lest hier dazu unseren Beitrag.


Erntedankfest 2016

“Zu de Schof” oder “zu de Hena”?
Nein, am 29. September 2016 waren wir auf dem NATURLAND-Hof der Barnhouse Partner-Landwirte Lex weder zu den Schafen noch zu den Hühnern unterwegs, sondern zum Erntedankfest geladen, das die Familie gemeinsam mit dem Förderverein des ökologisch-regionalen Netzwerks TAGWERK veranstaltete. Das Erntedankfest war die zentrale bayerische Auftaktveranstaltung der bundesweiten Aktion “Tag der Regionen“, die die Bedeutung des regionalen Wirtschaftens in einer globalisierten Welt bewusst machen will.

Familie Lex gestaltete das Erntedankfest mit sehr viel Herz, Liebe und Sinn für Tradition. Die großen Flügeltore der Mühle wurden geöffnet und bildeten ein ebenso würdiges wie stimmiges Portal für die Redner sowie den Erntedank-Gottesdienst. Gitarre, Hackbrett und Zither begleiteten den offiziellen Teil des Festes musikalisch. Als Ehrengast und Schirmherrin war die bayerische Umweltstaatsministerin Ulrike Scharf anwesend, die in ihrer Rede nicht nur den Stellenwert regionaler Erzeugung und Vermarktung, sondern auch die Bedeutung des Öko-Landbau für eine intakte Umwelt betonte.

Zu einem Erntedankfest gehört natürlich auch der Genuss der geernteten Speisen. Die große Maschinenhalle des Hofes war zu einem großen Speisesaal umfunktioniert, der bis auf den letzten Platz besetzt war. Unter dem Motto “Die Region auf (m)einem Teller”zauberten die fleißigen Köche unter der Leitung von Hilarius und Claudia (unsere Partner-Landwirte aus Gallenbach) ein ausgesprochen feines Bio-Büffet – ausschließlich aus Zutaten von Erzeugern und Verarbeitern der Region. “Erntedank” sowie “Regionalität” wurden so auf köstliche und gesellige Weise erleb- und schmeckbar.

Als Nachspeise wurden nicht nur die knackigen “Gebrandelten Haselnüsse” (kein Schreibfehler, denn die Nüsse kamen vom Haselnuss-Bauern Brandl aus Burdberg) begeistert genascht, sondern auch die Barnhouse-Granola-Cookies (von Rosa Kugler aus dem TAGWERK-Vorstand). Das genaue Lesen der “Speisekarte” macht uns wieder deutlich: Es ist eine beeindruckende und wertvolle Vielfalt, die da in unserer Nachbarschaft wächst und von rührigen Bio-Bauern erzeugt wird.

Der Biohof Lex zählt zu den echten Pionieren und ist NATURLAND-Mitglied seit Verbandsgründung. Seit Beginn des 17. Jahrhunderts ist der Hof in Familienbesitz und bereits 1979 (übrigens auch das Barnhouse-Gründungsjahr) hat Lorenz Lex den Betrieb auf ökologischen Anbau umgestellt. Der beeindruckende Hof mit über 100 ha erzeugt zur Direktvermarktung sämtliche Getreidearten mit dem Schwerpunkt auf Dinkel. Aber auch Sojabohnen, Gewürze, Kartoffeln, Sonnenblumen, Buchweizen, Speisemais und Braunhirse werden angebaut.

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