Andrea & Markus Schweiger – Altenmarkt

„Leben und leben lassen“

Der Huberhof Rupertsdorf ist seit ca. 1930 im Familienbesitz der Schweigers. 1980 wurde der Betrieb vom reinen Milchviehbetrieb zum Stiermastbetrieb umgebaut, welcher bis 2010 im Vollerwerb betrieben wurde. 2010 mit der Übergabe an Andrea und Markus Schweiger wurde die Tierhaltung aufgegeben. Seitdem wird der 31 ha große Betrieb nur noch im Nebenerwerb bewirtschaftet.

Während Markus Schweiger noch als Elektromeister bei der Papierfabrik Hamburger Rieger in Trostberg arbeitet, ist seine Frau Andrea als Justizfachwirtin bei der Staatsanwaltschaft Traunstein tätig.

Warum eine Umstellung auf bio?

Die Umstellung auf einen Bio-Betrieb folgte 2017. Seit 2020 dürfen die Bioland-Bauern ihre Produkte als Bioware verkaufen und arbeiten hier mit einigen regionalen Unternehmen zusammen. Neben Hafer für Barnhouse bauen sie auch Speisesenf für „unsere Nachbarn“ Byodo an, Braugerste für die Brauerei Stein, Ackerbohnen und Futtererbsen für einen Legehennen-Betrieb sowie A-Weizen für die Bioland-Vermarktungsgesellschaft. Für 2021 haben sie noch den Anbau von Backweizen und Dinkel für eine örtliche Bäckerei geplant.

„Wir möchten unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten zu gesunden Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und CO²-Bindung im Boden. Wir möchten unsere Flächen in einem humusreichen, gesunden, vitalen und fruchtbaren Zustand unseren Kindern übergeben“, erklären die beiden die Hintergründe für die Umstellung ihres Betriebs auf Öko-Landwirtschaft.

„Als Biolandwirt muss man zu 100% mit der Natur arbeiten und den Zusammenhang zwischen Bodenlebewesen und Pflanzenwachstum verstehen. Das macht die Arbeit spannend.“

Doch wie sieht die Umsetzung aus?

„Wir bestellen unsere Böden pfluglos. Mit der Fräse und Grubber bzw. Scheibenegge führen wir lediglich eine flache Bodenbearbeitung durch um die Bodenlebewesen in ihrem Milieu nicht zu stören und um die Bodenstruktur zu erhalten“, erklärt Markus.

Durch den Einsatz von einer Vielzahl von Zwischenfrüchten möchte Familie Schweiger die Flächen dauerhaft mit grünen Pflanzen bedecken, um die Artenvielfalt auf dem Acker zu erhöhen. Nur so werden die Bodenlebewesen und der Humusaufbau gefördert und 365Tage im Jahr CO2 im Boden gebunden.

„Mit Hilfe von speziellen Bodenuntersuchungen versuchen wir, alle Nährstoffe im Boden in ein Gleichgewicht zu bringen um eine maximale Fruchtbarkeit zu erzielen“.

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