Oeko-Erlebnistage Barnhouse und Maier-Gallenbach

 

Hafer-Wellness in Gallenbach:
So schön war's...

Erlös von 500 € geht an "Begegnungen mit Menschen e.V."

 

Barnhouse Hafer-Wellness Öko-Erlebnistage 2017

Gruppenfoto nach getaner Arbeit in der Küche

Gemeinsam mit unseren Partner-Landwirten Claudia und Hilarius (D'Wirtin und da Bauer - Gasthaus Maier Gallenbach) haben wir im Rahmen der Öko-Erlebnistage 2017 den Hafer, Heilpflanze des Jahres 2017, mit seinen wohltuenden und wohlschmeckenden Wirkungen neu entdeckt.  In lustiger und bestens gelaunter Runde hatten wir nicht nur viel Spaß, sondern haben so einiges dabei gelernt. 

Nachfolgend gibt es hier eine Zusammenfassung des höchst kurzweiligen Abends sowie unten eine Bildergalerie

Barnhouse Hafer Oeko-Erlebnistage

Erstmal ging's kurz raus zum Feld, damit wir auch sehen, wo der Barnhouse-Bio-Hafer gewachsen ist, den wir im Anschluss verarbeiten würden. Biobauer Hilarius überraschte uns damit, dass auf seinem Feld, das ja im Sommer bereits abgeerntet wurde, der Hafer ein zweites Mal aufgegangen ist. Im Anschluss startet das Hauptprogramm...

Hafer-Wellness von innen...

Barnhouse Hafer Oeko-Erlebnistage

Im ersten Teil ging es um die kulinarischen Seiten des Hafers, der ja nicht nur ein sehr wohlschmeckendes Getreide ist, sondern auch mit ernährungsphysiologisch sehr wertvollen Inhaltsstoffen punkten kann. Und so verwandelte sich die Wirtshausküche im Nu in einen wuseligen Bienenstock, in dem wir - in mehrere Gruppen aufgeteilt und unter kundiger Anleitung von Claudia - Haferflocken quetschten, Bratlinge formten, Teig kneteten, Gemüse schnibbelten, Cookies formten und vieles mehr. 

Barnhouse Hafer Oeko-Erlebnistage

Die Zubereitung von vier Gerichten war unsere "Hafer-Challenge":
Hafer-Frühstücksbowl, Hafer-Dinkel-Brot, Kokos-Hafer-Cookies und Haferbratlinge mit gebratenem Kürbis und Pippi-Langstrumpf-Rote-Beete

 

...und Hafer-Wellness von aussen


Der zweite Teil des Abends war dann den kosmetischen und gesundheitlichen Aspekten des Hafers gewidmet.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging Hilarius, der nicht nur Bio-Bauer, sondern auch Kräuterpädagoge ist, gleich in medias res und zeigte, wie eine Hafer-Tinktur angesetzt wird, die bei Nervenschwäche, Schlaflosigkeit und Erschöpfung wertvolle Dienste leisten kann.

 

Barnhouse Hafer Oeko-Erlebnistage

Überraschend gut schmeckte uns auch der frisch zubereitete Hafer-Tee, der traditionell zur Entgiftung und Entschlackung angewendet wird. Viel Spaß hatten wir mit der Hafer-Peeling-Maske für Gesicht und Hände sowie der Gesichtsmaske aus Hafer und Honig - beide zeigten sofortige Wirkung! Auch der selbstgebastelte "Hilarius-Hafer-Wuschel" (also ein mit Hafer gefülltes Waschsäckchen) stieß auf begeisterte Fans. Abschliessend gab es ein Hafer-Fussbad, das bei übermüdeten oder chronisch kalten Füßen wahre Wunder wirkt. 

Barnhouse Hafer Oeko-Erlebnistage

Nach so viel Lernstoff meldete sich der Hunger, das von uns zubereitete Hafer-Büffet wurde für eröffnet erklärt und wir durften den Abend beim gemeinsamen Essen in fröhlicher Runde ausklingen lassen. Schön war's...!

Barnhouse Hafer Oeko-Erlebnistage

Spende an "Begegnungen mit Menschen e.V."


Unsere Hafer-Wellness sorgt aber nicht nur bei den Gästen für positive Wirkung: Wir - das Gasthaus Maier-Gallenbach und Barnhouse - freuen uns, die kompletten Teilnahmegebühren plus "Aufrundung" von 500 € an den Unterreiter Verein "Begegnungen mit Menschen e.V." spenden zu dürfen. Andreas "Ranger" Bauer, der rührige 1. Vorstand des Vereins, kam bei uns zur Spendenübergabe persönlich vorbei.

Was passiert mit dem Geld? Andreas Bauer: "Ich möchte die 500 Euro direkt nach Nepal in das Dorf Janthakarni, 3 Stunden von Kathmandu entfernt, senden. Es wird im Frühjahr bei einer Reise unseres Teams dorthin übergeben bzw. nach Sichtung direkt eingesetzt. Nach den vielen Erdbeben laufen im Dorf gerade die Wiederaufbauarbeiten der "Begegnungen mit Menschen Schule". Die Kinder nehmen einen einfachen Schulweg von 3 Stunden auf sich, nur um der Armut der Bergdörfer und Aussichtslosigkeit zu entgehen. Ferner benötigt das Dorf auch dringend eine kleine Krankenversorgungsstation. Es fehlen einfache Dinge wie sauberes Verbands- und Wundversorgungsmaterial und einfache Medikamente. Dies werden wir in nächster Zeit versuchen mit aufzubauen."

Wir danken Andreas Bauer und dem Verein für diesen humanitären Einsatz und wünschen weiterhin sprudelnde Spendenquellen. Wer die sehr unbürokratische und direkte Hilfsarbeit unterstützen möchte, findet die Spendenkonten hier. Auch kleine Beträge zeigen große Wirkung!

 

 

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